Kieferorthopädie-Bearbeitung komplett elektronisch abwickeln
Zum 1. Januar 2002 haben vier Innungskrankenkassen in Westfalen-Lippe fusioniert und bilden seitdem die größte deutsche IKK mit etwa 800.000 Versicherten. Für den Leistungsbereich Kieferorthopädie hat sich der IKK-Vorstand dafür entschieden, die Sachbearbeitung komplett elektronisch abzuwickeln. Dafür wird eine fertige Software-Lösung der Firma atacama Software, Bremen, benutzt.
Allen Sachbearbeitern stehen kieferorthopädische Behandlungspläne und Rechnungen in elektronischer Form am Bildschirm zur Verfügung. Auch können sie sich in mehr als 70 Geschäftsstellen über den Fortgang einer Behandlung via Intranet informieren.
Erkundigt sich zum Beispiel ein Versicherter, warum die Behandlung seines Kindes noch nicht beginnen kann, obwohl der Behandlungsplan schon vor Wochen eingereicht wurde, ist der Sachbearbeiter direkt auskunftsbereit: Er kann sehen, ob der Behandlungsplan der Kasse schon genehmigt wurde, zu einem Gutachter weitergeleitet wurde und ob der die Behandlung befürwortet hat und entsprechende Schreiben unterwegs sind.
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