
Oft haben Krankenkassen keine vollständig transparente Übersicht über ihre Hilfsmittelpools und die Versorgungssituation eines Versicherten. Die Informationen liegen an unterschiedlichen Stellen und in unterschiedlichen Systemen. Wer korrekte Wirtschaftlichkeitsanalysen erstellen und Kostentransparenz schaffen möchte, sieht sich oft vor große Probleme gestellt.
Dabei unterstützt der Bremer IT-Dienstleister atacama die Krankenkassen jetzt mit atacama | HM. Das Tool bildet den kompletten Hilfsmittelkreislauf von der Anforderung über Neueinkauf/Wiedereinsatz und Reparaturanforderung bis hin zu Rückholung und Verschrottung ab und garantiert eine Verbesserung der Qualität aller Geschäftsprozesse in der Hilfsmittelverwaltung. Durch die vollständige Kostentransparenz lassen sich spürbare Einsparungen erzielen. Gleichzeitig werden Versorgungs- bzw. Reparaturanforderungen effektiver bearbeitet, sodass die Qualität der Versorgung für die Versicherten zunimmt.
Die Anwender können Hilfsmittel nach beliebig kombinierbaren Kriterien im System suchen und sich eine Stammdatenübersicht anzeigen lassen. Zudem wird die gesamte Auftragsabwicklung bis hin zur kontextabhängigen Brieferzeugung gesteuert.
atacama | HM wird komplett im Internet-Browser bedient, auf dem Arbeitsplatzrechner muss also keine zusätzliche Software installiert werden. Durch die bekannte Oberfläche ist die Bedienung intuitiv und selbsterklärend. Versichertenstammdaten werden im ISKV abgefragt, aus dem dann auch die Hilfsmittelinformationen importiert werden. Neue Hilfsmittel werden in einer eigenen Datenbank mit zusätzlichen Informationen gespeichert und via LWDASA-Schnittstelle im ISKV-System angelegt. atacama I HM ist bereit für den Einsatz mit iskv_21c und kann auch mit anderen Kassensystemen verbunden werden.
atacama | HM eignet sich für Krankenkassen jeder Größenordnung. Um Kosten zu minimieren und Synergieeffekte zu nutzen, können auch Hilfsmittelpools mehrerer Krankenkassen zusammengelegt werden. Ferner bietet atacama ein Lizenzmodell an; die Nutzungsgebühren sind allein abhängig von der Kassengröße.
Hilfsmittel-Pool-Management mit
atacama | HM bei der hkk
Kennzahlen
"2004 wurden in der GKV 4,5 Mrd. E* für orthopädische, reha- und medizintechnische Hilfsmittel ausgegeben; die reine Anschaffung kann schnell Kosten im fünfstelligen Bereichverursachen. Der Hilfsmittelkostenanteil ist im Vergleich zum Gesamtleistungsaufwand der hkk mit 4,6 Prozent zwar nicht sehr hoch, es besteht aber ein erheblichesEinsparpotential.
Ausgangssituation
Grds. gilt für das Hauptversorgungsgebiet der hkk das Kauf/Wiedereinsatz-Verfahren, d. h. die hkk erwirbt das Eigentum an Hilfsmitteln. Nach Beendigung der Versorgung wird das Hilfsmittel vom Leistungserbringer eingelagert, bis es wieder benötigt wird. Die Verwaltung erfolgt anhand von Bestandslisten, die uns der poolverwaltende Leistungserbringer regelmäßig zur Verfügung stellt. Die Suche ist umständlich und zeitaufwendig, da mit dem Leistungserbringer geklärt werden muss, ob das gelistete Hilfsmittel tatsächlich zur Verfügung steht. Weil die hkk keinen Zugriff auf die Daten des Leistungserbringers hat, gibt es Missbrauchsmöglichkeiten.
Auswertung der Daten
Die Auswertung der Hilfsmitteldaten ist aus mehreren Gründen unerlässlich: z. B. kann darüber entschieden werden, welche Versorgungsform je Hilfsmittelsegment wirtschaftlicher ist. Auch können Kostensteigerungen in einer Produktgruppe frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.
Entscheidung für die Poolverwaltungssoftware “atacama | HM”
atacama | HM ermöglicht eine umfassende Kontrolle des Hilfsmittelbestands. Ein Missbrauch durch Leistungserbringer wird weitgehend vermieden. Der gesamte Hilfsmittelzyklus wird nun in der Software abgebildet. Datensatzänderungen werden ausschließlich durch die hkk vorgenommen. Die Datenhoheit liegt bei der Krankenkasse.
Mit atacama | HM sind vielfältige Auswertungen möglich, z. B. bei Versicherten, Hilfsmittel(-gruppen) und Kosten. Trotz Datenpflege durch die hkk wird sich der Verwaltungsaufwand der Sachbearbeitung erheblich verringern:
- Leistungsmasken von ISKV-Basissystem (künftig auch iskv_21c) und Kontakthistorie zu CRM KV können automatisch ausgefüllt werden. Zu beiden Systemen gibt es Schnittstellen
- Komfortable Hilfsmittelsuche anhand variabler Kriterien
- Gesamte Auftragssteuerung erfolgt i. d. R. durch Poolverwaltungssoftware; Hilfsmitteldatensätze werden angepasst. Die Historie des Versorgungsfalls wird umfassend dokumentiert
- Fax-Vorlagen können “auf Knopfdruck” erstellt werden
- Wiedervorlage-/Stellvertretersystem schafft zusätzliche Sicherheit
- Zugriff auf das stets aktualisierte Hilfsmittelverzeichnis besteht
Diese hilfsmittelbezogenen Daten können automatisch in die jeweiligen Formulare der Datenbank übertragen werden. So lassen sich die Kosten der Hilfsmittelversorgung reduzieren.”
Frank van Hettinga, Vertragsjurist bei der hkk
* Quelle: Statistisches Taschenbuch Gesundheit 2005, BMGS, Stand 10/2006
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