1. CeBIT mit geballter IT-Expertise für die GKV
2. Neue GKV-Software für Hilfsmittel-Management
3. VDZI: Zahnersatz-Versorgungsniveau erholt sich nur langsam
4. Kommen die GKV-Überschüsse vom Zahnersatz?
5. "Unser" Labor in China - stimmt der Mythos Billig-Zahnersatz?
6. Kieferorthopäden mit vorbildlicher Website
7. Neue Briefvorlagen-Pakete erleichtern Fallmanagement für KFO und Zahnersatz
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atacama | News für Krankenkassen
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Herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe des
atacama-Newsletters für Krankenkassen.
http://www.atacama.de + + + [Montag, 12.03.2007]
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I N H A L T + + +
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1. CeBIT mit geballter IT-Expertise für die GKV
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Vom 15. bis 21. März findet in Hannover die CeBIT statt. Die
weltgrößte IT-Messe wird zunehmend auch für die GKV
interessant. Unter dem Motto "Sparen Sie sich weite Wege - auf
der E-Health Area finden Sie Ihre GKV-Partner gemeinsam auf 60
qm" präsentieren sich sieben IT-Unternehmen mit GKV-nahen
Produkten und Dienstleistungen in Halle 9, Stand C52.
Einzelheiten zu ausgewählten Ausstellern und ihren Lösungen
finden Sie in einem Flyer unter
http://www.atacama.de/atacama.nsf/9DE065A7C6B73BB9C1257265004C24EE/$File/4995120nkl_cebit_flyer_partner_02nkl070227.pdf
2. Neue GKV-Software für Hilfsmittel-Management
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Durch die mit der Gesundheitsreform verbundene
Ausschreibungspflicht ist es für Krankenkassen interessanter
geworden, einen eigenen Hilfsmittelpool zu unterhalten. Die
Kasse hat dadurch gleichzeitig die Möglichkeit, sich durch
eine eigene Hilfsmittel-Beratung als kompetenter Dienstleister
für ihre Versicherten zu profilieren. Das professionelle
Management eines solchen Pools ist allerdings arbeitsaufwändig
und ohne qualifizierte Software-Unterstützung kaum zu leisten.
Die atacama | Software GmbH kündigt auf der CeBIT die
webbasierte Lösung atacama | HM mit bidirektionaler
ISKV-Schnittstelle an, die den gesamten Hilfsmittel-Kreislauf
von der Versorgungsanforderung über die Entscheidung
Kauf/Wiedereinsatz bis zur Verschrottung abbildet. Die neue
J2EE-Software ist skalierbar und mandantenfähig und soll noch
in 2007 verfügbar sein. Mehr dazu unter
http://atacama.de/atacama.nsf/5962C45822BEC321C12572990040DDAE/$File/atacama_HM%20Flyer.pdf
3. VDZI: Zahnersatz-Versorgungsniveau erholt sich nur langsam
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Seit dem Einbruch im Versorgungsniveau durch die Einführung
der ZE-Festzuschüsse vor zwei Jahren stieg der Gesamtumsatz im
vergangenen Jahr wieder um 9,8 Prozent, erklärt der Verband
Deutscher Zahntechnik-Innungen. Dennoch bestehe in diesem
Bereich weiterhin ein Versorgungsdefizit von mehr als 20
Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 2004. Grund hierfür seien
"strukturelle Systemdefizite in den Befundstrukturen" (damit
dürften die Richtlinien-Absenkungen in den
Verbindungselementen gemeint sein), die eine Zurückhaltung in
der Versorgung durch die Patienten verursachten.
Im Jahr 2006 haben die rund 7.500 zahntechnischen
Meisterbetriebe 21,3 Prozent weniger Ausbildungsverträge
abgeschlossen. Im Zweijahreszeitraum beträgt der Rückgang
sogar knapp 40 Prozent.
4. Kommen die GKV-Überschüsse vom Zahnersatz?
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Die Überschüsse der gesetzlichen Krankenkassen sind mit 1,7
Milliarden Euro höher als erwartet ausgefallen. "Fast das
gesamte Sparvolumen kommt vom Zahnersatz", titelt die DZW in
ihrer Ausgabe 10/07. Von dem ZE-Sonderbeitrag in Höhe von 4,3
Milliarden Euro habe die GKV nur 2,7 Milliarden an
ZE-Festzuschüssen für die Versicherten ausgegeben und weist so
im Jahr 2006 mehr als 1,6 Milliarden "ZE-Überschuss" auf. Rein
rechnerisch macht dies den Löwenanteil der GKV-Überschüsse
aus. Die ZE-Ausgaben der GKV sind jedoch um 9,7 Prozent
gestiegen. Die Ersparnis ist also nicht "dem Zahnersatz"
geschuldet, sondern der politischen Entscheidung, einen
GKV-Sonderbeitrag von 0,4 Prozentpunkten zu erheben. Obwohl
die Ausgliederung der ZE-Finanzierung aus der paritätischen
GKV-Finanzierung als Begründung diente (der ZE-Sonderbeitrag
ist allein von den Versicherten zu zahlen), gibt es keine
Zweckbindung für diese Einnahmen als "Sondervermögen
Zahnersatz". Diese Tatsache ist immer wieder Stein des
Anstoßes bei den Zahnärzten, wird jedoch beispielsweise von
der KZBV nicht beanstandet.
5. "Unser" Labor in China -
stimmt der Mythos Billig-Zahnersatz?
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Nach seiner China-Reise plädiert Zahntechniker-Meister Rolf
Herrmann dafür, nicht mehr vom Billig-Zahnersatz, sondern von
preiswertem Zahnersatz aus China zu sprechen. Hermann,
Veranstalter und Moderator des jährlich in St. Moritz
stattfindenden Zahntechnikerkongresses, fand keine seiner
vorgefassten Erwartungen zum Thema Billig-Zahnersatz aus China
bestätigt. Schon bei seinem Besuch eines großen ZE-Importeurs
in Deutschland bekam er nicht vorwiegend die erwarteten
kleinen Seitenzahnbrücken zu sehen, sondern umfangreiche große
Brücken, große 14-gliedrige Zirkonarbeiten, Teleskop- und
Geschiebearbeiten - also nicht "einfache", sondern überwiegend
"große" Arbeiten. Die Qualität war keineswegs billig, sondern
sehr gut, gemessen an nachprüfbaren Kriterien wie Randschluss,
Kontaktpunkte, Politur, Gussqualität oder Artikulation.
Herrmanns nächster Besuch galt dem Zahnersatz-Labor in
Shenzhen, in dem die Firma Permadental aus Emmerich arbeiten
lässt. Hierbei handelt es sich eher um eine hochmoderne
Zahnersatz-Fabrik, gebaut für 3.000, aktuell betrieben mit
2.000 Mitarbeitern. Sein Eindruck: Exorbitanter Maschinenpark,
gut ausgebildete Mitarbeiter, die extrem spezialisiert
eingesetzt werden, regelmäßige Fortbildungen, akribische und
knallharte Endkontrolle. Wie Spezialisierung und ökonomische
Gerätenutzung ineinander greifen, wird an Beispielen deutlich:
Für die Modellierung wird nur ein Bunsenbrenner am
Arbeitsplatz benötigt, für die Ausarbeitung nur ein
Mikromotor, für das Freilegen der Präparationsgrenze neben der
Absaugung und dem Motor auch ein Mikroskop. Herrmann: "Ich
habe mein Lebtag noch nie so viele Mikroskope in Funktion
gesehen." Insgesamt wurden acht Labore besucht, alle von
chinesischen Inhabern geführt, alle ohne europäische Ausbilder
oder Chefkontrolleure. Diese werden dort schlichtweg nicht
benötigt. Das allgemein verwendete "unser Labor in China", so
Herrmann, habe offensichtlich die gleiche Bedeutung wie "mein
Bäcker" oder "mein Metzger".
Alle Labore verfügten über professionell aufgemachte
Broschüren mit Preislisten für den Export. Die Preise liegen
für eine Vollgusskrone inklusive Material bei 10 bis 12 Euro,
für eine keramisch verblendete Krone komplett bei 18 bis 25
Euro und eine Modellgussplatte zwischen 25 und 39 Euro.
Lediglich die Zirkonkrone liegt mit rund 90 Euro in einem auch
in Europa üblichen Preisbereich. Auf der IDS in Köln am 20.
bis 24. März wollen sich die Labore am China-Stand in Halle
11.3 präsentieren.
6. Kieferorthopäden mit vorbildlicher Website
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Das Zahnärzte-Magazin dent-oline hat verschiedene Websites
unter die Lupe genommen und nach den Kriterien Inhalt,
Gestaltung und Funktionalität bewertet. Die Website des
Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden (BDK), der rund
90% aller Kieferorthopäden vertritt, bietet neben
Informationen rund um den Verband u. a. einen
Fortbildungskalender, eine geografische Mitgliedersuche sowie
eine Job- und Praxisbörse. Als weiteres Highlight steht für
Mitglieder ein Online-Shop bereit, der den Download von
Patienteninformationen für die Praxis erlaubt. Technik und
Design des Auftrittes stammen von der atacama | Software GmbH,
sämtliche Inhalte werden vom Verband mit dem Redaktionssystem
und Web Content Management System atacama | VIS gepflegt.
Fazit von dent-online: "Ein vorbildlicher Verbandsauftritt,
der durch ein stimmiges inhaltliches und gestalterisches
Konzept überzeugt."
www.bdk-ev.de, Testbericht:
http://www.dent-online.de/pdf.php?url=/archiv/2007/01/dent0701_8.pdf
7. Neue Briefvorlagen-Pakete erleichtern Fallmangement für KFO
und Zahnersatz
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Neue Briefvorlagen-Pakete für die Fallmanagement-Software
atacama | KFO und atacama | ZE werden in Kürze verfügbar sein.
Sie erleichtern die Erstellung von Briefen mit der
Formular-Lösung winEFW von GERMO. Zielgruppe für das neue
Angebot sind alle Anwender von atacama | KFO und atacama | ZE,
die die atacama-winEFW Schnittstelle einsetzen. Die
Briefvorlagen wurden in Zusammenarbeit von atacama | Software
und GERMO erstellt und können über atacama | Software bezogen
werden.
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