1. Noch freie Termine bei KFO-Seminaren
2. Discount-Zahnarzt McZahn mit Problemen
3. Befundorientierte Festzuschüsse für KFO?
4. Neuregelung der Kostenerstattung
5. Verträge über besondere zahnärztliche Versorgung
6. Zahnmedizinische Beratung sehr gefragt
7. Wahltarife: Versicherte wollen bessere medizinische Versorgung
8. AOK bietet Zusatzversicherung für Zahnersatz
9. "GKV-Bund" und die Folgen für Zahnärzte
10. Zahnrettungsboxen - ein Tätigkeitsfeld für Kassen?
11. atacama-WinBK-Schnittstelle ist auf dem Weg
12. Hilfsmittel-Management gewinnt an Bedeutung
===============================================================
atacama | News für Krankenkassen
===============================================================
Herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe des
atacama-Newsletters für Krankenkassen.
http://www.atacama.de + + + [Freitag, 01.06.2007]
===============================================================
1. Noch freie Termine bei KFO-Seminaren
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Seit nun fast 10 Jahren stärkt die atacama | Software GmbH das
Know-how in der Sachbearbeitung bei den gesetzlichen
Krankenkassen. Im Jahre 2006 wurden die angebotenen Seminare
von den Teilnehmern im Schnitt mit einer Note von 1,4
bewertet. So trifft man in den produktunabhängigen Kursen
nicht selten auf 'Wiederholungstäter'. In dem Kieferorthopäden
Dr. Rolf Schlömer finden sie einen Referenten mit reichem
Erfahrungsschatz, der sich durch die Fähigkeit auszeichnet,
KFO-Sachverhalte mit Objektivität und fachlicher Kompetenz aus
Sicht sowohl der Krankenkassen als auch der KFO-Praxis zu
beleuchten.
Die nächsten Seminare finden an folgenden Terminen statt:
13.06.2007/Hannover Einführung in die Bearbeitung
kieferorthopädischer Behandlungspläne
14.06.2007/Hannover KFO-Sachbearbeitung für Fortgeschrittene
Weitere Termine, Kursbeschreibungen und Anmeldeformulare unter:
http://www.atacama.de/seminare_2007.html
2. Discount-Zahnarzt McZahn mit Problemen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der Discount-Zahnarzt McZahn hat einem Pressebericht zufolge
große Schwierigkeiten, seine angekündigte Expansion
voranzutreiben. Rund ein halbes Jahr nach dem Start seien
bundesweit nur zwei Praxen geöffnet, hieß es am 7. April in
der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS). Im
Widerspruch dazu hatte McZahn selbst schon am 5. Februar 2007
gemeldet, in Stuttgart die vierte Praxis eröffnet zu haben.
Ursprünglich sollte bis 2009 ein Konzern mit 400 Praxen
entstehen, später revidierte Vorstandssprecher Werner
Brandenbusch die Zahl auf 300 nach unten. Nun sagte er der
"FAS": "Das werden wir in dieser Größenordnung voraussichtlich
nicht schaffen." McZahn bietet Patienten Zahnersatz ohne
Zuzahlung, der in China gefertigt wird. Doch auf den mussten
die Patienten lange warten, nachdem ein McZahn-Zahnarzt mit
der Zentrale in Streit geraten war. Das Unternehmen hielt die
Kronen und Brücken zurück, die Patienten waren auf Provisorien
angewiesen. Danach haben sich laut "FAS" die Chancen McZahns
verschlechtert, neue Praxen eröffnen zu dürfen. Für drei
Standorte wurden demnach die Genehmigungen bereits versagt.
Die Zulassungsausschüsse sind jeweils zur Hälfte mit
Zahnärzten und Vertretern der Krankenkassen besetzt. "Es
entsteht der Eindruck der rücksichtslosen Standespolitik",
kritisierte Brandenbusch. Doch selbst bei den Krankenkassen,
die mehr Wettbewerb eigentlich unterstützen, verliert McZahn
jetzt den Rückhalt. "So ein Streit darf nicht auf dem Rücken
der Kunden ausgetragen werden", äußerte ein Sprecher der DAK.
Unternehmensberater Werner Weidhüner vermutet, dass sich auch
nicht genügend Zahnärzte für das Franchise-System finden. Es
sei für die Zahnärzte zu teuer. Dennoch rechnet der Bayreuther
Gesundheitsökonom Peter Oberender damit, dass Discounter
langfristig acht bis zehn Prozent des Marktes erobern werden.
Im Prinzip könne jeder Zahnarzt billige Brücken und Kronen aus
China besorgen.
3.Befundorientierte Festzuschüsse für KFO?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Was mittlerweile schon Alltag beim Zahnersatz ist, möchte die
KZBV künftig auch für die Kieferorthopädie umgesetzt wissen.
Wie der Berufsverband der deutschen Kieferorthopäden mitteilt,
verabschiedete die Vertreterversammlung der
Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung im November 2006 mit
einem einstimmigen Gesprächsergebnis einen Antrag zur
Umsetzung des Konzeptes befundorientierter Festzuschüsse für
die Kieferorthopädie (kfo.info 01/07). Dieser Antrag soll nun
vom Vorstand der KZBV erarbeitet werden.
Ziel der Festzuschüsse sei es, die Grundversorgung für den
Patienten bei freier Wahlmöglichkeit zu sichern, ohne den
Zuschuss der Grundversorgung zu verlieren und die Degression
und Budgetierung für die KFO Versorgung abzuschaffen.
Weiterhin wurden zwei Anträge verabschiedet, die sogar noch
einen Schritt weiter gehen und die Ausdehnung
befundorientierter Festzuschüsse auf alle zahnmedizinischen
Fachbereiche fordern.
4. Neuregelung der Kostenerstattung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Seit dem 1. April 2007 können gesetzlich Krankenversicherte
die Kostenerstattung erstmals nur für die zahnärztliche
Versorgung wählen. Über die Wahl haben sie ihre Krankenkasse
vor Inanspruchnahme der Leistung in Kenntnis zu setzen.
Zahnärzte müssen Versicherte vor Inanspruchnahme der Leistung
darüber informieren, dass die Kosten, die nicht von der
Krankenkasse übernommen werden, vom Versicherten zu tragen
sind. Außerdem muss der Patient den Erhalt dieser Information
dem Zahnarzt schriftlich bestätigen.
Patienten sind für mindestens ein Jahr an ihre Entscheidung
gebunden; Krankenkassen sind weiterhin berechtigt, bei der
Abrechnung Beträge für Verwaltungskosten abzuziehen.
Innerhalb der zahnärztlichen Versorgung dürften weitere
differenzierende Wahlmöglichkeiten ausgeschlossen sein, so
dass eine isolierte Wahl der kieferorthopädischen Behandlung
im Wege der Kostenerstattung nicht möglich erscheint. Für
Kinder, die keine weitere zahnärztliche Behandlung brauchen,
kann diese Option trotzdem in Frage kommen, wenn der
Kieferorthopäde die Prophylaxe mit erledigt.
5. Verträge über besondere zahnärztliche Versorgung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Gesetzliche Krankenversicherungen können ihren Versicherten
Einzelverträge über die sogenannte besondere ambulante
Versorgung anbieten. Möglich sind Verträge über den gesamten
Bereich der ambulanten Versorgung, aber auch Verträge über
einzelne Bereiche wie den der zahnärztlichen Versorgung. Mit
Abschluss der Verträge verpflichten sich die Versicherten für
mindestens ein Jahr, nur die von der Kasse vorgegebenen
Leistungserbringer in Anspruch zu nehmen.
Um Verträge über besondere zahnärztliche Versorgung anbieten
zu können, haben die Krankenkassen die Möglichkeit, allein
oder in Kooperation mit anderen Kassen, Verträge mit den
Leistungserbringern abzuschließen. Dabei sind sowohl Verträge
mit einzelnen Vertragszahnärzten möglich als auch Verträge mit
Zahnarztgruppen, medizinischen Versorgungszentren oder
Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen).
Den KZVen und der KZBV räumt das Wettbewerbs-Stärkungs-Gesetz
(GKV-WSG) die Möglichkeit ein, neue
Dienstleistungsgesellschaften zur Erfüllung bestimmter
Aufgaben gegenüber den Zahnärzten zu gründen, um die Zahnärzte
in Vertrags- und EDV-Fragen zu beraten, Verträge mit den
Krankenkassen abzuwickeln und Praxisnetze zu verwalten.
Über die für Zahnärzte relevanten Gesetzesänderungen
informiert die KZBV unter http://www.kzbv.de/m101.htm
6. Zahnmedizinische Beratung sehr gefragt
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Durch immer komplexer werdende Zahnbehandlungen steigt die
Nachfrage beim Patienten nach mehr Beratung. Gerade bei Kronen
und Brücken oder der zahntechnischen Wiederherstellung kennen
viele nicht die vorhandenen Alternativen. Nach einer
Pressemitteilung der Zahnärztekammer Hamburg hat sich das
dichtere Netz der Beratungsangebote für Zahnarztpatienten
bewährt, weil die Nachfrage nach zahnmedizinischen Inhalten
bei den Beratungsstellen der Zahnärztekammer Hamburg und der
Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hamburg deutlich gestiegen
ist. Wenn sich trotz Beratung des Zahnarztes Zweifel am Heil-
und Kostenplan ergeben, kann ein Experte gezielt und ohne
Zeitdruck für beide Seiten technische und finanzielle
Alternativen erläutern und auf diese Weise den Patienten
wertvolle Entscheidungshilfen geben.
7. Wahltarife: Versicherte wollen bessere medizinische
Versorgung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Seit dem 1. April müssen die gesetzlichen Krankenkassen ihren
Mitgliedern flexiblere Versicherungstarife anbieten. Rund 90
Prozent der Bevölkerung - so viele sind in der Gesetzlichen
Krankenversicherung, GKV, versichert - haben damit die
Möglichkeit, sich ihre Versicherungstarife stärker
entsprechend den eigenen Wünschen zusammenzustellen.
Eine Emnid Blitzumfrage im Auftrag des forschenden
Arzneimittelherstellers Janssen-Cilag hat gezeigt, dass 88
Prozent der Versicherten neue GKV-Tarife vor allem wählen
würden, um die Qualität ihrer medizinischen Versorgung zu
verbessern. 86 Prozent der Befragten begrüßen die Vorstellung,
sich ein Leistungspaket zusammenzustellen, das ihren
individuellen Bedürfnissen entspricht. 81 Prozent würden einen
Tarif wählen, der die Erstattung von neuen Medikamenten und
Behandlungsmethoden sicherstellt. 71 Prozent der Befragten
gaben an, dass für sie bei der Wahl individueller Kassentarife
Sparmöglichkeiten im Vordergrund stehen würden. In diese
Richtung zielen auch die meisten geplanten Angebote. Sie
umfassen zum Beispiel Selbstbehalttarife oder Tarife für
Nichtinanspruchnahme von Leistungen.
"Das Votum der Versicherten fällt deutlich aus:
Qualitätsverbesserung steht vor Einsparungen. Die "Geiz ist
geil"- Mentalität gilt offensichtlich nicht, wenn es um die
eigene Gesundheit geht." so Dr. Marcel Mangen, Geschäftsführer
Janssen-Cilag.
8. AOK bietet Zusatzversicherung für Zahnersatz
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die AOK Rheinland/Hamburg bietet künftig Zusatzversicherungen
und drängt damit offensiv in den Markt der privaten
Krankenversicherer (PKV). Die AOK gibt ihren Versicherten die
Möglichkeit, direkt bei ihr Versicherungsschutz für
Auslandsreisen, die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer
bei einer Krankenhausbehandlung oder die Mehrkosten bei
Zahnersatz zu kaufen. Die neuen Tarifangebote der Kasse sind
bereits vom Landesversicherungsamt Nordrhein-Westfalen
genehmigt worden, meldet die Ärztezeitung.
Mit ihrem Vorstoß gehe die Kasse über das Angebot der seit dem
1. April möglichen Wahltarife hinaus, betont das Blatt. Die
reinen Zusatzversicherungen, welche Leistungen abdecken, die
nicht von den Krankenkassen übernommen werden, durfte bisher
ausschließlich die PKV verkaufen. Zwar sind seit Anfang 2004
auf diesem Gebiet Kooperationen zwischen GKV und PKV möglich.
Die Kassen sind dabei aber auf die Rolle des Vermittlers
beschränkt, Versicherer sind ausschließlich die Privaten.
9. "GKV-Bund" und die Folgen für Zahnärzte
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Kritik an mit dem GKV-WSG verbundenen
Monopolisierungstendenzen kommt von allen Seiten. Wolfgang
Schmeinck, Vorsitzender des BKK Bundesverbandes, spitzte sie
bei einer Veranstaltung der GSKV GmbH in München am 9. Mai zu
der Aussage zu, das GKV-WSG müsse eigentlich Wettbewerbs-
Schwächungs-Gesetz heißen.
Inzwischen haben die Delegierten der sieben Spitzenverbände
der gesetzlichen Krankenkassen die Entmachtung ihrer Häuser
"missmutig, aber brav", das heißt gesetzeskonform vollzogen,
so Kommentator Jürgen Pischel in der DZW. Die Einzelverbände
der AOKen, der Ersatzkassen, der IKKen und der BKKen, bisher
als Körperschaften des öffentlichen Rechts Vertragspartner von
Ärzten und Zahnärzten, werden auf "Vereinsstatus" herabgestuft
und verlieren die Vertragshoheit über mehr als 90 Prozent des
GKV-Ausgabenvolumens an den neu gegründeten "Spitzenverband
Bund GKV".
Künftig sind dann nicht mehr viele Verträge zwischen
Zahnärzten und Kassen zu schließen, sondern nur noch einer -
dem Monopolisten GKV stehen die Monopolisten Kassenärztliche
Bundesvereinigung (KBV) und Kassenzahnärztliche
Bundesvereinigung (KZBV) gegenüber.
Aus Sicht der Zahnärzte sei eine Machtverschiebung zugunsten
der GKV und der Ärzte zu befürchten, "weil sowohl im
einheitlichen und gemeinsamen Bundesschiedsamt wie im neuen
Spitzenverband sicher nicht der zahnmedizinische Sachverstand
dominieren wird, geht es ja "nur" noch um 8 - für den Zahnarzt
und für die Praxisexistenz allerdings entscheidende - Prozent
des Gesamtvolumens. Da ist die Gefahr groß, dass dann die
jeweils beschlossene Ärztesystematik, mehr oder weniger
ungeprüft, den Zahnärzten mit ihren bisherigen eigenen
Regelungen übergestülpt wird.", vermutet die DZW.
10. Zahnrettungsboxen - ein Tätigkeitsfeld für Kassen?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn ein Zahn erst einmal fehlt, kann die Versorgung schnell
teuer werden. Umso wichtiger ist es, die Zähne schon im
Kindesalter gesund zu erhalten.
"Bei Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren gibt es relativ
viele Zahnunfälle", weiß Dr. Hans-Jürgen Rüter von der
Zahnärztlichen Gesellschaft zur Patienteninformation für den
südlichen Landkreis Osnabrück (ZGP). Häufig treten Zahnunfälle
bei Trendsportarten auf, wie zum Beispiel beim Boxen, Hockey
oder beim Inlinerfahren. Beim Schulsport reicht ein
unerwünschter Seitenhieb des Basketball-Gegners - schon ist
der gerade erst gewachsene, neue Zahn ausgefallen.
Aber noch ist nichts verloren. Landet der Zahn oder auch nur
ein abgeschlagener Teil sofort in einer kleinen Rettungsbox,
kann ihn der Zahnarzt in den meisten Fällen wieder einsetzen.
Eine Schiene sorgt für das richtige Anwachsen, und das
Schicksal Zahnlücke ist abgewendet. Auf keinen Fall dürfe man
den Zahn reinigen und trocken aufbewahren, so Dr. Heidi
Jürgens-Happach vom Arbeitskreis Jugendzahnpflege des
Landkreises Wittmund. Die Zahnrettungsbox ist in der Apotheke
erhältlich. Alternativ zur Zahnrettungsbox kann man den
verunglückten Zahn auch in kalter H-Milch, in physiologischer
Kochsalzlösung oder in Speichel transportieren.
In einigen Schulen liegen mittlerweile schon Zahnrettungsboxen
aus. Diese können maximal drei Jahre bei Raumtemperatur auf
ihren Einsatz warten. Im Osnabrücker Südkreis werden sie von
der ZGP bereit gestellt, einem Zusammenschluss von 23
Zahnärzten. Die Lehrer der Stadt Emden haben schon erste gute
Erfahrungen mit dieser Box gemacht: Bei einer Schülerin
konnten auf diese Weise zwei Zähne gerettet werden, die sonst
später einmal hätten ersetzt werden müssen. Der Arbeitskreis
Jugendzahnpflege des Landkreises Wittmund, die Zahnärztekammer
Niedersachsen und die Krankenkasse IKK Weser-Ems finanzierten
jetzt für alle Schulen im Kreis solche Boxen.
11. atacama-WinBK-Schnittstelle ist auf dem Weg
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Palette der BK-Möglichkeiten für atacama-Anwender wird
nochmals erweitert. Bisher konnten die Anwender der
Fallmanagement-Software-Produkte atacama | KFO und atacama |
ZE die eingebauten atacama-Briefsysteme oder die
atacama-winEFW-Schnittstelle zu GERMO benutzen. Nun ist der
Pilottest der atacama-WinBK-Schnittstelle mit der hkk in
Bremen in vollem Gange. Voraussichtliche Marktfreigabe erfolgt
mit dem ISKV-Release 18.50 im 3. Quartal 2007. Mit der neuen
atacama-WinBK-Schnittstelle können bequem aus atacama | KFO
und atacama | ZE heraus sowohl Standardbriefe als auch
fachbezogene Briefe über WinBK angestoßen werden. Die
verwendeten Vorlagen sind jederzeit auch in der
atacama-Software über die Karteikarte des betreffenden
Versicherten ersichtlich. Das Briefvorlagen-Management erfolgt
zentral in WinBK. Zusätzlich zu den dort bereits bekannten
Briefvariablen werden über die Schnittstelle auch
fachspezifische Variablen angeboten. Auf diese Weise können,
zum Beispiel anhand des HKP-Datums oder des genehmigten
Kassenzuschusses, auch stark individualisierte Briefe
automatisch erzeugt werden. Manuelle Ergänzungen lassen sich
zwar vornehmen, sind aber weitgehend überflüssig. Die
atacama-WinBK-Schnittstelle ist ein weiterer Schritt zur
Verzahnung der atacama-Produkte mit der ISKV-Software. Mit dem
Integrationstest lösen die beiden strategischen Partner ihr
Commitment für eine gemeinsame Qualitätssicherung ein.
12. Hilfsmittel-Management gewinnt an Bedeutung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Professionelles Hilfsmittel-Management ist für Krankenkassen
in der letzten Zeit wichtiger geworden, sagte
Hilfsmittel-Expertin Carla Grienberger vom IKK-Bundesverband
auf dem EUROFORUM-Kongress am 22./23. Mai in Berlin. Der
IKK-Bundesverband ist innerhalb der Spitzenverbände der
Krankenkassen federführend für das Thema Hilfsmittel. Bei
vielen Kassen sei seit einiger Zeit zu beobachten, dass die
Hilfsmittel-Verantwortlichkeiten zunehmend höher angesiedelt
und Kompetenzzentren gebildet werden, so Grienberger. Die
genannte Entwicklung werde durch das Wettbewerbs-Stärkungs-
Gesetz (GKV-WSG) noch verstärkt. Die im GKV-WSG verankerte, am
1. April in Kraft getretene Ausschreibungspflicht für
Hilfsmittel-Versorgungen stellt die Kassen vor neue
Herausforderungen und wird den Hilfsmittel-Markt tiefgreifend
verändern. DAK-Referent Holger Schlicht zeigte in seinem
Vortrag, dass die Prozess-Optimierung bei der
Hilfsmittel-Versorgung für die DAK seit Jahren hohe Priorität
genießt, Kompetenzzentren hervorgebracht hat und intensiver
EDV-Unterstützung bedarf. In dieser Frage gehen die Kassen
unterschiedlichste Wege. So sieht zum Beispiel auch die
Handelskrankenkasse (hkk) in Bremen in der Untermauerung ihrer
Hilfsmittel-Kompetenz einen Wettbewerbsvorteil. Die hkk hat
sich nach Prüfung am Markt verfügbarer IT-Angebote dafür
entschieden, in Kooperation mit dem Bremer IT-Dienstleister
atacama ein neues IT-System für das Hilfsmittel-Pool-
Management in den Markt zu bringen, das intensiv mit der
ISKV-Software zusammenarbeitet und in Bedienung und Oberfläche
an moderne GKV-Fallmanagement-Software angepasst ist. Die neue
Software atacama | HM soll im Herbst 2007 bei der hkk zum
Einsatz kommen und unmittelbar danach auch für andere Kassen
verfügbar sein.
===============================================================
Falls Sie den Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten wollen:
++ mailto:marketing@atacama.de?Subject=unsubscribe%20GKVNews ++
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wir freuen uns auch über Kritik und Anregungen sowie Themen,
über die Sie in Zukunft von uns informiert werden möchten:
++ mailto:marketing@atacama.de?Subject=KNews_Feedback ++
Copyright 2007 by atacama | Software GmbH
atacama | Software GmbH
Anne-Conway-Str.10
28209 Bremen
Tel: 0421-223010
Fax: 0421-2238285
mailto:marketing@atacama.de
http://www.atacama.de
Alle Rechte vorbehalten.
.
© Copyright 1998-2010, atacama | Software GmbH, Bremen. Alle Rechte vorbehalten.