1. Ministerium will Pflege im Krankenhaus stärken
2. Wissensbasierte Pflege-Software auf der CeBIT
3. Hausärzte in Sachsen fordern Betreuungsassistentin
4. Neuer elektronischer Begleiter für Medizin und Pflege
5. Neue Vielfalt bei Pflege-Studiengängen
6. Pflegebedürftigkeit nimmt zu
7. Caritas: Pflegeversicherung schnell reformieren
8. apenio® bald auch für Altenpflege verfügbar
9. Termine
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atacama | News für Pflege
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Herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe des
atacama-Newsletters für Pflege.
http://www.atacama.de + + + [Montag, 12.03.2007]
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I N H A L T + + +
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1. Ministerium will Pflege im Krankenhaus stärken
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Kann Pflege künftig neue Aufgaben übernehmen, um den
Behandlungsprozess im Krankenhaus zu optimieren?
Im Rahmen des Schwerpunkts "Stärkung der Pflege im
Krankenhaus" vergibt das Ministerium für Arbeit, Soziales,
Gesundheit, Familie und Frauen der Landesregierung
Rheinland-Pfalz einen Studienauftrag zur Krankenhauspflege.
Untersucht werden sollen vor allem Fragen der
Professionsentwicklung und der Akademisierung der Pflege.
Insbesondere geht es um den Einsatz akademisch qualifizierten
Pflegepersonals im Kontext der klinischen Pflege. Das
Gutachten soll sich auch mit der Frage auseinander setzen,
welche Aufgaben im Krankenhaus der Zukunft von besonderer
Bedeutung sind und inwieweit die anfallenden Aufgaben im
gesamten stationären Behandlungsprozess zwischen den
Heilberufen neu zugeordnet werden können. Hierbei soll das
gesamte Spektrum von der ärztlichen Tätigkeit bis hin zur
Assistenz- und Hilfstätigkeit betrachtet werden. Ziel des
Projekts ist, über eine Neuorganisation eine Optimierung des
gesamten Behandlungsprozesses des Patienten zu erreichen.
Ausgehend von diesem Behandlungsprozess sollen die künftigen
Aufgabenfelder der Pflege beschrieben werden. Eine neue
Arbeitsteilung im Krankenhaus soll bei einer hohen
Arbeitszufriedenheit aller am Prozess Beteiligten eine für den
Patienten bestmögliche Leistung bei einer den Aufgaben
angemessenen Qualifikation möglich machen. Ziel ist dabei u.
a. auch, die Professionen Medizin und Pflege zu einer
kollegialeren Beziehung zu verändern, die für den Patienten
wahrnehmbar ist und gleichzeitig auch die wirtschaftliche
Nutzung personeller und sachlicher Ressourcen verbessert.
Ausschreibungstext als PDF-Dokument unter
http://www.masfg.rlp.de/Funktionsnavigation/Aktuelles.htm
2. Wissensbasierte Pflege-Software auf der CeBIT
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Auf der CeBIT in Hannover vom 15. bis 22. März 2007 stellt
atacama | Software neue Funktionen der wissensbasierten
Software apenio® für Pflegeplanung und Pflegedokumentation im
Krankenhaus vor. apenio® wurde in Kooperation mit dem Institut
für Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung der
Universität Bremen entwickelt und bietet eine einmalige
Kombination aus Software und Inhalten (Pflege-Kataloge und
Wissensbasis), die ständig aktualisiert werden. Die
wissenschaftlich erarbeitete apenio®-Typologie beschreibt
Pflegebedarf, Pflegehandlungen und Pflegeergebnisse und
arbeitet mit klar definierten Skalierungen, wodurch
systematische Vergleiche zwischen Ausgangssituation, Zielen
und Ergebnissen ermöglicht und Pflege-Ergebnisse messbar
gemacht werden. Der Pflegeprozess wird in seiner Gesamtheit
(Assessment, Planung, Leistungserfassung und Evaluation)
dokumentiert.
apenio® wertet alle verfügbaren Informationen aus und leitet
die Pflegenden durch intelligente Hinweise. So werden Fehler
vermieden, die Effizienz gesteigert und Lernprozesse
angestoßen. Pflegende werden in ihrer Tätigkeit wirksam
unterstützt.
Dank der mitgelieferten Inhalte können Pflegende sofort mit
apenio® planen und dokumentieren, ohne dass lange Vorarbeiten
notwendig sind. Die apenio®-Pflegefachsprache ist leicht zu
erlernen und wird ständig auf dem neuesten Stand gehalten.
Dabei werden neue pflegewissenschaftliche Erkenntnisse ebenso
berücksichtigt wie neue Versionen von ICD 10 und OPS sowie
Expertenstandards.
Unter einer ergonomischen Web-Oberfläche bietet apenio® dem
Anwender unter anderem folgende Funktionen:
- Pflegeprozessplanung auf der Grundlage der
pflegewissenschaftlich fundierten apenio®-Typologie
- Vollständige Ermittlung des individuellen Pflegebedarfs
- Planung der Pflegeinterventionen, unterstützt durch
Vorschläge aus der Wissensbasis
- Automatische PPR-Einstufung und LEP® NURSING 3-Erfassung
(LEP-Lizenz erforderlich); das spart Zeit, vermeidet Fehler
und dient der Objektivierung
- Verbindliche Evaluation der Pflegehandlungen mit Vergleich
zum Assessment und Plan-Fortschreibung
- Standardisierte Pflegeleitpfade (Anpassung an G-DRG
Grenzverweildauern möglich), die an die individuelle
Situation angepasst werden können und dadurch auch
Begründungen für eine gegebenenfalls veränderte Verweildauer
liefern. Sie dienen vor allem der einfachen und schnellen
Planung typischer Pflegeabläufe.
- Spezialdokumentationen (Dekubitusrisiko- Schmerzskalen, etc.)
nach Wunsch konfigurierbar
- Verschiedene Verlaufsprotokolle (Flüssigkeitsbilanz usw.)
- Medizinisch-pflegerische Verlaufskurve (Fieberkurve) als
effizientes Werkzeug für die interdisziplinäre Dokumentation
und Kommunikation
Sie finden die atacama | Software GmbH auf der CeBIT in der
eHealth Area im Public Sector Parc, Halle 9, Stand C52.
Anreise-Informationen unter http://www.cebit.de,
Terminvereinbarung unter
mailto:info@atacama.de?Subject=Termin_CeBIT2007
3. Hausärzte in Sachsen fordern Betreuungsassistentin
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Aufgrund der wachsenden Zahl alter multimorbider und allein
stehender Menschen befürworten der Vorstand des
Hausärzteverbandes Sachsen und Vertreter der ostdeutschen
Hausärzteverbände eine Entlastung bei Hausbesuchen durch so
genannte Betreuungsassistentinnen. "Die Assistentin muss
medizinische und palliative Qualifikationen besitzen, auf
telefonischen Zuruf auch Morphin-Spritzen geben können, und
sie benötigt psychosoziale und seelsorgerische Fähigkeiten.
Der Gesprächsbedarf einsamer Patienten ist sehr hoch", sagt
die sächsische Verbandsvorsitzende Dipl.-Med. Ingrid Pawlick.
Weitergebildete Arzthelferinnen, die seit mindestens drei
Jahren in der Arztpraxis beschäftigt sind und diese Patienten
gut kennen, seien für diese Aufgabe am besten geeignet. Unter
dem Schlagwort "Gemeindeschwester" hat das sächsische
Sozialministerium ein ähnliches Konzept entwickelt und will
dieses auch in einem Pilotvorhaben umsetzen. Unklar ist
bislang, wie eine solche Funktion finanziert und wo sie
organisatorisch angesiedelt werden soll. Die Hausärzte fordern
eine feste Integration der Assistentinnen in die hausärztliche
Betreuung, um die Koordinationsprobleme zwischen Arzt und
"Gemeindeschwester" gering zu halten.
4. Neuer elektronischer Begleiter für Medizin und Pflege
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Fujitsu Siemens Computers zeigt gemeinsam mit der Firma Bormann
EDV auf der CeBIT eine Studie speziell für den mobilen Einsatz
im Gesundheitswesen. Die auf TabletPC-Technologie basierende
Studie hört auf den Namen „Medical Assistant P1610“. Das Gerät
soll herausragende Vorteile bieten bei der elektronischen
Patientenverwaltung, der elektronischen Erstellung von
Verordnungen mittels Heilberufeausweis und elektronischer
Gesundheitskarte, der Pflegebegutachtung
(Heilfortschrittsdokumentation mit integrierter Kamera) oder
bei einem optimal geleiteten Notarzteinsatz auf Basis der
Patientenkarte und einer blitzschnellen Kommunikation per UMTS
ins Krankenhaus.
Merkmale des Medical Assistant sind einfache Handhabung,
geringes Gewicht, lange Akkulaufzeit, ein mit der
Gematik-Infrastruktur konformer Kartenleser und ein
integriertes RFID-Modul. Dabei handelt es sich um einen
Funk-Identifikations-Chip zur automatischen Erkennung von
Arzneimitteln oder Blutkonserven, anderen Materialien und -
last but not least - Patienten.
Der berührungsempfindliche Bildschirm kann mit jedem
beliebigen Stift bedient werden. Das Gerät hat ein
geschlossenes Gehäuse und ist leicht desinfizierbar.
Schnittstellen werden über eine Dockingstation bereitgestellt,
die aus dem Medical Assistant P1610 einen vollwertigen
Standard-Arbeitsplatz macht.
Im Public Sector Parc auf der CeBIT wird der Medical Assistant
P1610 als Prototyp u. a. mit der webbasierten Software apenio®
für wissensbasierte Pflegeplanung und Pflegedokumention
gezeigt, die für den mobilen Einsatz am Patienten vorbereitet
ist. Besucher haben die Wahl zwischen folgenden Ständen:
- Halle 9, Stand C60 Fujitsu Siemens Computers GmbH
- Halle 9, Stand B21 Bremer Gemeinschaftsstand
- Halle 9, Stand C52 atacama | Software GmbH (eHealth Area)
Anreise-Informationen unter http://www.cebit.de,
Terminvereinbarung unter
mailto:info@atacama.de?Subject=Termin_CeBIT2007
Weitere Informationen zum Medical Assistant finden Sie in den
Solution Facts, abrufbar ab dem 15. März 2007 (!) unter
http://www.atacama.de/atacama.nsf/0/61B6270A5D23FEDAC125729C00543DFE?openDocument
5. Neue Vielfalt bei Pflege-Studiengängen
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Bundesweit werden Pflege-Studiengänge derzeit zu Bachelor- und
Masterprogrammen umstrukturiert. Die dabei verfolgten
unterschiedlichen Konzepte führen zu neuen Möglichkeiten und
einer Angebotsvielfalt für Pflegende, die von der Deutschen
Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) grundsätzlich
begrüßt wird. Mit einem kürzlich veröffentlichten
Positionspapier will die DGP Orientierungshilfen geben. Darin
wertet sie insbesondere die Ankopplung der
Pflegeerstausbildung an tertiäre Bildungsstrukturen als
geeignetes Mittel zur Verbesserung der Qualität der Ausbildung
sowie als wichtigen Schritt zur Angleichung des
bundesdeutschen Qualifikationsniveaus der Pflegeausbildung an
internationale Standards. Betont wird darüber hinaus die
Notwendigkeit, neben grundständigen Bachelorangeboten darauf
aufbauende Masterprogramme zu konzipieren und durchzuführen.
Das Positionspapier kann auf der Seite der DGP abgerufen
werden:
http://www.dg-pflegewissenschaft.de/positionen.php
6. Pflegebedürftigkeit nimmt zu
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Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen im Sinne des
Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) steigt in Deutschland
kontinuierlich an. Im Dezember 2005 lag sie bei 2,13
Millionen. Laut Statistischem Bundesamt waren es rund 52.000
oder 2,5% mehr als 2003 und 112.000 (5,6%) mehr als bei der
ersten Erhebung im Jahr 1999. Pflegebedürftigkeit ist primär
eine Frage des Alters: So waren 85% der Pflegebedürftigen 65
Jahre und älter, ein Drittel 85 Jahre und älter. 68% der
Pflegebedürftigen waren Frauen.
7. Caritas: Pflegeversicherung schnell reformieren
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Bei der Reform der Pflegeversicherung bestehe dringender
Handlungsbedarf, sagte Caritas-Präsident Peter Neher der
"Neuen Osnabrücker Zeitung". Spätestens 2009 seien die
finanziellen Rücklagen aufgebraucht. Der Pflegebegriff habe
von Anfang an nicht den Bedürfnissen demenzkranker Menschen
entsprochen und müsse daher neu definiert werden. Zwingend sei
ebenfalls, die seit zwölf Jahren unveränderten Leistungssätze
anzupassen. "Dies alles darf man nicht auf die lange Bank
schieben", sagte Neher. So müsse die Hilfe für die mehr als
1,2 Millionen Demenzerkrankten in Deutschland dringend
verbessert werden. Zur Finanzierung der Pflegeversicherung
schlug er vor, neben Lohn und Gehalt zusätzliche
Einkommensarten wie Zins- und Mieteinnahmen heranzuziehen und
die Einführung einer obligatorischen kapitalgedeckten
Pflegezusatzversicherung in Erwägung zu ziehen.
8. apenio® bald auch für Altenpflege verfügbar
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Die webbasierte Software apenio® soll den Pflegeprozess
demnächst auch in Altenpflegeeinrichtungen unterstützen. Das
ist das Ziel eines im Dezember angelaufenen Projektes mit dem
Institut für Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung
(iap) der Universität Bremen sowie Experten aus
Pflegeeinrichtungen in mehreren Bundesländern.
apenio® bietet eine Kombination aus Software und
pflegefachlichen Inhalten (Typologie, Wissensbasis) und ist
für die Benutzung mit mobilen Erfassungsgeräten wie TabletPC
und PDA optimiert. Die apenio®-Typologie beschreibt als
wissenschaftliche Fachsprache den Pflegebedarf sowie
Pflegehandlungen und -ergebnisse. Durch definierte
Skalierungen werden Pflegeaufwand und -ergebnisse messbar und
vergleichbar. Der Pflegeprozess wird in seiner Gesamtheit
(Assessment, Planung, Leistungserfassung und Evaluation)
dokumentiert.
Bei der Weiterentwicklung für die Langzeitpflege werden die
spezifischen Dokumentationsanforderungen der Altenpflege
sowohl inhaltlich als auch softwaretechnisch berücksichtigt.
Inhaltlich bedeutet dies eine Erweiterung um Phänomene und
Maßnahmen bezogen auf Menschen mit demenziellen
Beeinträchtigungen. Softwaretechnisch werden Module wie
Medikamentengabe, Wunddokumentation, Arztverordnungen,
spezifische Protokolle, Terminplanung usw. entwickelt. Darüber
hinaus wird es auch verschiedene Möglichkeiten geben, um
spezielle Situationen (bspw. die Ernährung) für einen
schnellen Überblick über einen längeren Zeitraum hinweg
zusammen zu fassen.
Folgende Ziele sollen mit der Weiterentwicklung von apenio®
für die Langzeitpflege erreicht werden:
- Standardisierung der Pflegeprozesserfassung und
-dokumentation auf Grundlage der apenio®-Typologie, unter
Berücksichtigung der Empfehlungen und Leitlinien sowie
gesetzlichen Bestimmungen für die stationäre Altenpflege,
insbesondere § 80 SGB XI
- Generierung einer MDK-konformen Pflegedokumentation, die
höchsten Qualitätsansprüchen genügt
- Integration von Anforderungen aus den nationalen
Expertenstandards (Sturzprophylaxe, Förderung der
Harnkontinenz usw.), z. B. Erfassung des Sturzrisikos,
Protokollierung des Sturzereignisses usw.
- Unterstützung der Personalbemessung durch vollständige
Erfassung aller geplanten und erbrachten Pflegeleistungen
einschließlich der benötigten Zeiten
- Förderung der Bereitschaft zur Pflegeprozessdokumentation
durch eine ergonomische Benutzeroberfläche und dadurch hohe
Akzeptanz der Pflegenden
Sie finden die atacama | Software GmbH auf der CeBIT in der
eHealth Area im Public Sector Parc, Halle 9, Stand C52.
Anreise-Informationen unter http://www.cebit.de,
Terminvereinbarung unter
mailto:info@atacama.de?Subject=Termin_CeBIT2007
9. Termine
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- 15.03.07 - 21.03.07
CeBIT, Hannover - atacama | Software auf der eHealth Area,
Halle 9 am Stand C52
- 17.04.07 - 19.04.07
ITeG 2007 - IT-Messe & Dialog im Gesundheitswesen,
Messegelände Berlin, atacama | Software in Halle 2.2,
Stand C-06
- 25.04.07 - 27.04.07
13. Interdisziplinärer Pflegekongress, Dresden
- 03.05.07 - 05.05.07
6. Europäischer Pflegeinformatik Kongress ENI 2007, Innsbruck,
mit Nusing Documentation Challenge
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