1. Pflegesoftware macht Qualitätsbericht aussagekräftiger
2. Wohngemeinschaft für demente Menschen
3. Begriff der Pflegebedürftigkeit soll neu definiert werden
4. Unterschiedliche Meinungen zur Telegesundheitsschwester
5. kma-Artikel zu praxisbasierter Pflegesoftware apenio®
6. apenio® behauptet sich in Nursing Documentation Challenge
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atacama | News für Pflege
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Herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe des
atacama-Newsletters für Pflege.
http://www.atacama.de + + + [Mittwoch, 08.11.2006]
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I N H A L T + + +
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1. Pflegesoftware macht Qualitätsbericht aussagekräftiger
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Nach einem Beschluss des "Gemeinsamen Bundesausschusses" G-BA
sollen die Qualitätsberichte der Krankenhäuser aussagekräftiger
werden. Die seit 2003 gesetzlich vorgeschriebenen
Qualitätsberichte sollen Patienten und einweisenden Ärzten eine
Orientierung über die Leistung und Qualität eines Krankenhauses
bieten. Insbesondere geht es darum, eine bessere Orientierung
und Vergleichbarkeit der Krankenhäuser zu ermöglichen.
Für die Pflege lassen sich Qualitätsdaten am besten aus einer
umfassenden EDV-gestützten Pflegeprozessdokumentation gewinnen.
Die wissensbasierte Pflegedokumentationssoftware apenio® bietet
hier unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten für die
Auswertung an. Einzelne Auswertungen können direkt in apenio®
vorgenommen werden (Leistungsdaten der Pflege,
Dekubitusauswertungen etc.). Spezielle Fragestellungen für den
Qualitätsbericht können mit Hilfe von Standard-Auswertungstools
(Berichtsgeneratoren, SAS, SPSS usw.) beantwortet werden, da
alle erhobenen Daten in einer SQL-Datenbank zugänglich sind.
2. Wohngemeinschaft für demente Menschen
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In Bremen können jetzt erstmals acht demente alte Menschen in
eine Demenz-Wohngemeinschaft einziehen. Die Bremer Heimstiftung
und die Bremer Wohnungsbaugesellschaft Gewoba haben ein
Einfamilienhaus seniorengerecht umgebaut.
Das Haus bietet acht Zimmer sowie ein gemeinsames Bad und eine
Küche. Den Bewohnern steht eine Betreuungskraft rund um die Uhr
zur Verfügung. Ein Zimmer in der Wohngemeinschaft ist für 1150
Euro pro Monat inklusive Haushaltsgeld, Betreuungspauschale zu
mieten. Zusätzliche Pflegeleistungen werden extra berechnet.
3. Begriff der Pflegebedürftigkeit soll neu definiert werden
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Das Bundesgesundheitsministerium will gemeinsam mit den
Pflegeverbänden und der Wissenschaft den Begriff der
Pflegebedürftigkeit neu definieren. Grund dafür ist, dass der
gegenwärtige Begriff die Betreuung, Beaufsichtigung,
Kommunikation und soziale Teilhabe von Pflegebedürftigen nicht
ausreichend berücksichtigt. Bis November 2008 soll der Beirat
Vorschläge erstellen, die bei der geplanten Reform der
Pflegeversicherung und der Entwicklung neuer Pflegeleistungen
berücksichtigt werden sollen. Am 13. November 2006 tritt der
Beirat erstmals zusammen.
4. Unterschiedliche Meinungen zur Telegesundheitsschwester
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Die Meinungen über den bundesweiten Einsatz von
Telegesundheitsschwestern (speziell ausgebildete
Krankenschwester, die den Hausarzt unterstützt und mittels
modernster Kommunikationstechnik mit ihm in Verbindung steht)
gehen stark auseinander. Während die Projektleitung des
Modellprojektes der Uni Greifswald den Einsatz der
Telegesundheitsschwestern so einschätzt, dass diese
mittelfristig in ganz Deutschland zu einer Entlastung
niedergelassener Ärzte beitragen können, warnt der KV-Vize
Thierfelder vor übertriebenen Erwartungen. Seiner Meinung nach
ist es problematisch, aus ersten positiven Meldungen eines
solchen Feldversuches zu schließen, die Gemeindeschwester könne
die Probleme des Ärztemangels lösen. Zudem sieht er
Klärungsbedarf in rechtlicher Hinsicht.
5. kma-Artikel zu praxisbasierter Pflegesoftware apenio®
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Die Trennung zwischen dem medizinischen Bereich und der Pflege
im Krankenhaus zeigt sich nicht nur in deren
Kompetenzbereichen, sondern vielfach auch in ihrer technischen
Ausstattung. So wird beispielsweise die Pflegeplanung und
-dokumentation im Krankenhaus heute zumeist noch auf Papier und
entsprechend handschriftlich vermerkt, während die medizinische
Dokumentation in der Regel schon in den
Krankenhausinformationssystemen (KIS) erfolgt.
Eine praxisbasierte Pflegesoftware, die Akzeptanz in der Pflege
findet, muss aus dem Fach selbst entwickelt werden und nicht am
grünen Tisch der Industrie, so Prof. Dr. Stefan Görres,
Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität
Bremen. Als Leiter eines vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes erkundete er
die Darstellung und Planung von Pflegeprozessen. Aus dieser
Studie heraus entwickelte sich eine neuartige Software für
Pflegeprozessplanung und -dokumentation, die als Bündel mit den
wissenschaftlich erarbeiteten Inhalten unter dem Namen apenio®
vom Uni-Kooperationspartner atacama | Software für
Krankenhäuser angeboten wird. Die Institutsabteilung von Prof.
Görres betreut auch die Wartung und Weiterentwicklung der
Software. Auf diese Weise bekommen die Krankenhäuser sozusagen
per Update auch neueste Leitlinien der Pflege an die Hand.
Unter dem Schlagwort "praxisbasiert...." stellt die Zeitschrift
kma in Ihrer Ausgabe 09/2006 die Besonderheiten dieser
prozessorientierten Pflegesoftware vor.
http://www.atacama.de/atacama.nsf/0/654F28BD3AF463A3C12571E90031154A?openDocument
Wer die Software apenio® live erleben und ihre
Einsatzmöglichkeiten kennen lernen möchte, hat dazu vom 15. bis
18.11.2006 auf der Medica in Düsseldorf Gelegenheit.
Stand der atacama | Software GmbH: Halle 15 Stand F26
6. apenio® behauptet sich in Nursing Documentation Challenge
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Erstmals fand auf dem europäischen wissenschaftlichen Kongress
für Pflegeinformatik (ENI) die Nursing Documentation Challenge
(NDC) statt. Ziel dieses Wettbewerbs ist der Vergleich
führender Pflegedokumentations-Systeme anhand eines
realistischen Szenarios, das den Teilnehmern kurze Zeit vor der
Veranstaltung übermittelt wird. Von den ursprünglich 14
angemeldeten Herstellern nahmen schließlich nur fünf an der NDC
teil, darunter die atacama | Software GmbH mit der
Pflegedokumentations-Software apenio®.
Das Fallbeispiel des Patienten Rudolf Mayer sollte in fiktiven
48 Stunden anhand der Pflegesoftware live am PC vor einem
internationalen Publikum dargestellt werden. In der Ausgabe
November/Dezember 2006 der EHEALTHCOM berichtet Klaus Döring in
dem Artikel "Take Care" über die NDC. Dort ist zu lesen:
"Programme wie apenio leisten ... weit mehr als reine
Dokumentationssoftware. Vielmehr werden automatisch
Berechnungen angestoßen, die Vorschläge zur Behandlung machen,
Risikoeinschätzungen vornehmen und Leistungsberechnungen
durchführen. Insofern müssen die Systeme eher als
Pflegeinformationssysteme bezeichnet werden." So werden zum
Beispiel pflegerelevante Nebendiagnosen bei konsequenter
Dokumentation automatisch erkannt und festgehalten.
Ein Gewinner wurde bei dem Wettbewerb nicht ermittelt, die
Bewertung blieb dem Fachpublikum überlassen. Für die Zuschauer
bot die Challenge vor allem einen Überblick über die aktuellen
Möglichkeiten von Pflegesoftware und einen Vergleich zwischen
konkurrierenden Anbietern. Das Resümee der Veranstalter: Alle
teilnehmenden Firmen haben gezeigt, dass sie als Anbieter von
Spezialprodukten eine besonders hohe Funktionalität für den
Bereich der Pflege bereitstellen.
Lesen Sie mehr in der EHEALTHCOM Nov/Dez 2006 S.34-36 oder
unter www.atacama.de - News & Presse - Pressespiegel.
Die nächste NDC soll während des ENI-Kongresses vom 3.- 5. Mai
2007 in Innsbruck stattfinden. Sie wird nach den gleichen
Regeln ablaufen wie die seit Jahren praktizierte "Clinical
Documentation Challenge" (CDC) auf den GMDS-Jahrestagungen.
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