1. Pflege mit Wissenschaft planen und mit Technik dokumentieren - apenio - science statt fiction
2. Pflegewissenschaftliche Fakultät feierlich eröffnet
3. Experten warnen vor Pflegekollaps
4. apenio - Neuheiten auf der Medica
5. VUD verlangt Gleichbehandlung von Krankenhäusern
6. Deutscher Pflegepreis 2007 geht an Frau Prof. Dr. Doris Schiemann
7. Anstieg altersbedingter und psychischer Erkrankungen zwingt Krankenhäuser zum Umdenken
8. Termine
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atacama | News für Pflege
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Herzlich Willkommen zur aktuellen Ausgabe des
atacama-Newsletters für Pflege.
http://www.atacama.de + + + [Mittwoch, 07.11.2007]
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I N H A L T + + +
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1. Pflege mit Wissenschaft planen und mit Technik dokumentieren
apenio - science statt fiction
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Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen stehen heute vor immer
neuen Herausforderungen: Eine vollständige Erfassung aller
Leistungen ist zur Erlössteigerung unabdingbar. Zudem ist eine
exakte Dokumentation auch deshalb notwendig, weil
haftungsrechtliche Ansprüche von Patienten und Kostenträgern
zunehmen. Für die Pflege heißt das: Die Planung und
Dokumentation von Pflegeprozessen ist so umfangreich und
aufwändig geworden, dass sie ohne Unterstützung von
EDV-Systemen nicht mehr effizient zu leisten ist.
apenio, die auf Pflegephänomenen basierende, wissenschaftliche
Typologie mit Katalogen für die verschiedenen Prozessschritte,
begleitet Pflegende bei der Dokumentation von der Aufnahme bis
zur Entlassung des Patienten - und zwar pflegewissenschaftlich
fundiert.
Die Dokumentation beginnt mit der Ermittlung des individuellen
Pflegebedarfs. apenio unterstützt diese Ermittlung (Assessment)
durch Vorschläge auf Basis der vorhandenen Informationen, z. B.
Diagnosen und Prozeduren (ICD, OPS). Aufgrund der im Assessment
dokumentierten Situation des Patienten werden von der Software
Maßnahmen für die Pflegeplanung vorgeschlagen. Aus der
Pflegeplanung und Durchführung der Plan- und/oder
Routinemaßnahmen erstellt apenio automatisch einen
Leistungsnachweis, mit PPR-Hinterlegung oder LEP 3.0.0. Die
verbindliche Evaluation der Pflegehandlungen ist in apenio
sehr einfach. Hier wird bestimmt, ob die Pflegeplanung
aufrechterhalten oder angepasst wird, oder ob überhaupt
weiterer Pflegebedarf notwendig ist.
apenio schlägt für bestimmte Fälle Standardpflegepläne vor.
Diese erstellen, quasi per Knopfdruck, eine vollständige
Pflegeplanung von der Aufnahme des Patienten bis zu seiner
Entlassung. Dieser Pflegeplan kann jeweils vollständig
übernommen oder patientenindividuell angepasst werden.
Nach Aussagen von Anwendern sind die Hauptvorteile von apenio:
- die integrierte Pflegetypologie,
- der einheitliche Sprachgebrauch für die Beschreibung von
Patientensituationen und Pflegebehandlungen,
- das hohe Maß an Objektivität in der Dokumentation der
Pflegeprozessdaten,
- die Vergleichbarkeit und eine einheitliche Definition,
- die Vermeidung von Doppelerfassungen,
- die transparente und durchgängige Leistungserfassung,
- die Einsparung von Zeit- und Personalaufwand für aufwändige
Katalogpflege.
Die Kataloge werden von der atacama | Software GmbH in
Zusammenarbeit mit dem Institut für interdisziplinäre Alterns-
und Pflegeforschung der Universität Bremen (iap) ständig auf
dem neuesten Stand gehalten und für die einzelnen Häuser per
Update aktualisiert.
2. Pflegewissenschaftliche Fakultät feierlich eröffnet
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An der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV)
wurde eine neue Pflegewissenschaftliche Fakultät eröffnet.
Vallendar hat erstmals in Deutschland einen Lehrstuhl für
gerontologische Pflege eingerichtet. Damit soll in Forschung
und Lehre ein besonderes Augenmerk auf die Fragen und Probleme
angesichts einer alternden Gesellschaft und den damit
einhergehenden Veränderungen bei Pflegebedürftigkeit gelegt
werden. Prof. Brandenburg stellte in seiner Antrittsvorlesung
das Lehr- und Forschungsprogramm seines Lehrstuhls für
Gerontologische Pflege vor. Er knüpfte dabei an die aktuellen
Herausforderungen hinsichtlich der Pflege älterer Menschen an
und machte deutlich, dass es hier einen großen Nachholbedarf
gebe. "Pflege ist etwas sehr Umfassendes, in der es um
Prävention, Heilung, Beratung und Begleitung gehe" hob
Brandenburg hervor. Die Gerontologische Pflege müsse und könne
hier dringend benötigte Beiträge leisten.
Ein weiterer Lehrstuhl wird auf die gemeindeorientierte Pflege
ausgerichtet, um die Bedingungen und Auswirkungen der Pflege
und Betreuung im häuslichen Umfeld wissenschaftlich besser
untersuchen zu können.
Im Frühjahr 2008 startet ein Promotionsprogramm (vorbehaltlich
der staatlichen und kirchlichen Genehmigung), in dem studierte
Pflegekräfte ihre Doktorarbeiten anfertigen können.
Kontakt:
Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV-gGmbH)
Pflegewissenschaftliche Fakultät i. G., Pallottistraße 3,
56179 Vallendar
Telefon: (0261) 64 02 257
E-Mail: pflege@pthv.de
3. Experten warnen vor Pflegekollaps
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Angesichts der aktuellen Ergebnisse des "Krankenhausbarometers
2007" des Deutschen Krankenhausinstituts sind
Gesundheitsexperten der Meinung, Deutschland steht vor einer
"Versorgungskatastrophe" bei der Pflege.
Die Situation ist sehr ernst. Vertreter der Pflegeberufe,
beispielsweise der Verband Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender
Pflegepersonen e. V. (BALK) befürchten weitere
Versorgungsdefizite in der Patientenversorgung in deutschen
Kliniken. In den vergangenen Jahren wurde bereits ein rasanter
Personalabbau im Pflegebereich betrieben. Aufgrund des
ökonomischen Drucks können viele Stationen nicht einmal mehr
eine Mindestbesetzung vorhalten, sondern lediglich noch eine
Minimalbesetzung, die sich mit den bestehenden
Qualitätsansprüchen nicht mehr vereinbaren lässt.
Dennoch, das "Krankenhausbarometer 2007" prognostiziert, dass
fast 40 Prozent der rund 2100 Kliniken Stellen im
nichtärztlichen Bereich streichen wollen.
Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des Deutschen
Berufsverbandes für Pflegeberufe, meint, dass sehenden Auges in
eine Versorgungskatastrophe gesteuert wird. Demnach zeigen
alle demographischen Trends, dass nicht nur der Bedarf an
Pflege, sondern auch das Durchschnittsalter der Pflegenden
steigt. Viele Fachkräfte gingen demnächst in Ruhestand, für
ausreichend Pflegenachwuchs wird allerdings nicht gesorgt.
Stellenabbau in der Pflege, so Wagner, geht nachweislich zu
Lasten von Patientensicherheit und Mitarbeiterzufriedenheit.
Viele Pflegekräfte sind überlastet und demotiviert und wollten
nicht länger in ihrem Beruf arbeiten. Es wird dringend mehr
Anerkennung für die Pflegeberufe benötigt Dazu gehören eine
bessere Bezahlung, mehr Personal und stärkere Zusammenarbeit
mit den Ärzten.
4. apenio - Neuheiten auf der Medica
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Auf der diesjährigen Medica präsentiert die atacama | Software
GmbH neue Module für die bekannte Software apenio, u. a.
Fieberkurve, Wunddokumentation und Medikamentenanordnung.
Sie können mit apenio nun also weitere wichtige
Dokumentationsbereiche des Klinikalltags abbilden.
Für die Langzeitpflege zeigt apenio spezielle inhaltliche und
programmtechnische Erweiterungen. Zu nennen sind hier vor allem
Pflegephänomene wie agitierte oder selbstschädigende
Verhaltensweisen und die entsprechenden Pflegehandlungen und
therapeutischen Haltungen, z. B. "biographisch relevantes
Einzelangebot durchführen" oder "Bewegungsdrang in definierten
Grenzen zulassen".
Weitere Besonderheiten für die Langzeitpflege sind Module wie
Biographiearbeit und spezielle Risikoeinschätzungen.
In Halle 15 am Stand F26 der atacama | Software GmbH können
Sie die neuen Module von apenio anschauen oder erleben,
welche inhaltlichen und softwaretechnischen Möglichkeiten
apenio jetzt auch für die Langzeitpflege bietet.
Für eine optimale Information vereinbaren Sie am besten einen
Termin mit uns. Mailen Sie an
mailto:marketing@atacama.de?Subject=Terminwunsch bzw. rufen
Sie uns an unter 0421 - 22 30 10, oder kommen Sie einfach am
Stand vorbei und lassen sich apenio präsentieren.
5. VUD verlangt Gleichbehandlung von Krankenhäusern
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Der Verband der Universitätsklinika Deutschlands e. V. (VUD)
hat in einem offenen Brief an Bundesgesundheitsministerin Ulla
Schmidt eine Gleichbehandlung der Krankenhäuser mit anderen
öffentlichen Unternehmen durch die Bundesregierung gefordert.
Angesichts explodierender Energiepreise und rasant steigender
Personalkosten (Tarifvertrag Ärzte) stehen die Krankenhäuser,
speziell die Uniklinika, vor exakt den gleichen Problemen wie
die Bahn. Die Bahn kann den Kostenanstieg über höhere
Bahnpreise an die Kunden weitergeben. Den Krankenhäusern
bleibt eine ähnliche und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahme
verwehrt. Die Kliniken sehen sich gezwungen, Kostenschüben im
Energiebereich und Tarifabschlüssen mit Personalkürzungen bei
Ärzten und beim Pflegepersonal zu begegnen. Das führt
unweigerlich zu einer schlechteren Qualität der medizinischen
Leistung. VUD-Vorsitzender Jörg Rüdiger Siewert fordert
Änderungen im Krankenhausfinanzierungsrecht mit einer Lockerung
der Budgetierung und der Zulassung von Preiserhöhungen nach
gravierenden Kostenschüben.
6. Deutscher Pflegepreis 2007 geht an Frau Prof. Dr. Doris
Schiemann
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Im Rahmen der Internationalen Konferenz Pflege und
Pflegewissenschaft hat der Deutsche Pflegerat e. V. (DPR) den
Deutschen Pflegepreis 2007 an Frau Prof. Dr. Doris
Schiemann verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt der DPR die
herausragenden Verdienste von Frau Dr. Schiemann um die
Qualitätsentwicklung in der deutschen Pflege. Nur der
Überzeugungskraft, der Beharrlichkeit und der Fachexpertise
von Frau Prof. Dr. Schiemann ist es zu verdanken, dass das
Deutsche Netzwerk zur Qualitätsentwicklung in der Pflege eine
solche Erfolgsgeschichte sei.
7. Anstieg altersbedingter und psychischer Erkrankungen zwingt
Krankenhäuser zum Umdenken
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Das Ergebnis der Expertenbefragung "Nachfrage- und
kapazitätsrelevante Entwicklung der medizinischen Fachgebiete"
zeigt, dass insbesondere alte Menschen, unheilbar und psychisch
Kranke zukünftig besonders häufig stationäre
Krankenhausleistungen in Anspruch nehmen werden.
Prof. Dr. Peter Borges sieht durch seine Studie die Vermutung
bestätigt, dass das Modell des 'klassischen Krankenhauses' mit
seiner Vielzahl von Fachgebieten wie Innerer Medizin sowie
Frauenheilkunde und Geburtshilfe vor extremen Herausforderungen
steht. Im Gegensatz dazu werden Einrichtungen mit Bereichen wie
Geriatrie, Psychosomatik und Palliativmedizin von einem
Patientenanstieg profitieren. Die Vermutung geht dahin, dass
Krankenhäuser, denen es nicht gelingt, den richtigen Mix aus
Fachabteilungen und Spezialisierungen herzustellen, den
'Kampf um die Fälle' innerhalb der veränderten
Wettbewerbssituation zwischen den Krankenhäusern nicht bestehen
können.
8. Termine
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- 14.11.07 - 17.11.07 MEDICA 2007 - Weltforum der Medizin,
Düsseldorf - Halle 15 / Stand F26
- 12.02.08 - 14.02.08 Altenpflege & ProPflege - Fachmesse und
Kongress für Pflege, Therapie, Betreuung und Professionelle
Patientenversorgung, Hannover - Halle 5 / Stand A39
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Mit diesem Newsletter informieren wir Sie in unregelmäßigen
Abständen über Neuigkeiten zu den Themen DV in der Pflege,
Pflegeinformatik, Pflegewissenschaft.
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Falls Sie den Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten wollen:
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Wir freuen uns auch über Kritik und Anregungen sowie Themen,
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